Präsidiale Klima-Diskussionen


Neuste Zahlen zu bekannten Risiken des Klimawandels an die Adresse der Weltöffenltichkeit. Dies präsentierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Rahmen des Workshops «Climate Change and Global Risks» am diesjährigen World Economic Forum in Davos mit führenden Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft. Als prominentester Gast am «Arctic Base Camp» stand Al Gore, ehemaliger US Vizepräsident und Friedens-Nobelpreisträger, am Rednerpult. Er lancierte die Idee eines «globalen Marshall Plan», um das Fortbestehen unserer Zivilisation langfristig zu sichern. Gore erinnerte daran, dass die Grundlagen zur Verminderung der Risiken des Klimawandels vorhanden sind. Jetzt sei es an der Zeit, diese verbindlich umzusetzen. In Zeiten abnehmenden Forschungsmittel forderte er die Wissenschaftscommunity auf, ihre Kräfte zu bündeln. Am Workshop nahmen unter anderem Christiana Figueres, Generalsekretärin des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), Botschafter Stefan Flückiger, Staatssekretär Mauro dell’Ambrogio, ETH-Ratspräsident Fritz Schiesser, Konrad Steffen, Direktor des Eidgenössischen Forschungsinstituts für Wald, Schnee und Landschaft, und Akademien-Präsident Maurice Campagna teil.
 

Neue Moleküle, detaillierte Strukturen, Aufbau von Materialien


Am 5. Dezember 2016 wurde am Paul Scherrer Institut (PSI) die zukunftsweisende Grossforschungsanlage in Betrieb genommen: der Röntgenlaser SwissFEL. Mit kurzen Pulsen von Röntgenlicht mit Lasereigenschaften können Forschende extrem schnelle Vorgänge wie die Entstehung neuer Moleküle bei chemischen Reaktionen verfolgen, die detaillierte Struktur lebenswichtiger Proteine bestimmen oder den genauen Aufbau von Materialien klären. Dabei werden die Forschenden Einblicke gewinnen, wie sie mit heute verfügbaren Methoden nicht möglich sind. An der Einweihungsfeier erklärte Prof. Joël Mesot, Direktor des PSI, persönlich die Details des SwissFEL.
 

Präsidenten unter sich


An der Verleihung der Balzan Preise 2016 in Rom haben sich die Wege von Akademien-Präsident Maurice Campagna und dem italienischen Staatspräsidenten Sergio Mattarella gekreuzt. Auf höchster internationaler Ebene konnten die Anliegen der Wissenschaftsgemeinschaft in politische Entscheidgremien eingebracht werden. Die nationalen Akademien müssten sich mit vereinten Kräften diese Herausforderung zum Wohle der ganzen Gesellschaft annehmen. Mattarella habe empfohlen, die Kontakte mit dem Ministero degli Esteri auf Arbeitsebene zu pflegen, berichtet Maurice Campagna aus Rom.
 
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